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Whirlwanne und Dampfduschkabine – Wellness im eigenen Haus

Wer träumt nicht davon, sich nach einem anstrengenden Arbeitstag im sprudelnden Wasser seiner Badewanne auszustrecken? Immer mehr Menschen richten sich in ihrem Badezimmer eine kleine Wellnessoase ein. Dazu gehören nicht nur eine ansprechende Beleuchtung und schöne Badezimmermöbel, sondern auch ein Whirlpool, eine Whirlwanne oder aber eine Dampfdusche.

Wellness Ambiente Bad

Einen eigenen Whirlpool im Badezimmer, das kennt man vor allem aus Hollywoodfilmen. Doch der Luxus ist mittlerweile erschwinglich geworden, denn die Whirlwanne ist sozusagen die kleine Ausführung für Privathaushalte. Dementsprechend erfreut sich ein solches, sprudelndes Badeerlebnis auch in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Die Whirl-Funktion ist zunächst von der Bauweise der Badewanne unabhängig, dementsprechend sind natürlich auch Eckbadewannen und extra breite Badewannen für zwei Personen möglich.

Der Unterschied zwischen Whirlwanne, Whirlpool und Jacuzzi

Jacuzzi - Whirlpool

Jacuzzi – Whirlpool

Die Bezeichnung Jacuzzi wird umgangssprachlich manchmal für einen Whirlpool verwendet. Dabei handelt es sich hierbei um ein US-amerikanisches Unternehmen, das als Erfinder sprudelnder und massierender Badebecken gilt und auf diesem Gebiet Marktführer ist. Von einem Whirlpool hingegen spricht man, wenn er für mindestens zwei Personen ausgelegt ist. In der Regel handelt es sich um mehreckige Badebecken mit Sprudelanlage, die vorwiegend im Außenbereich (Garten oder Terasse) zur Anwendung kommen (mehr Infos dazu gibt es hier: Whirlpool Outdoor). Die Whirlwanne hingegen ist eine herkömmliche Badewanne, die mit einem Whirlsystem ausgestattet ist. So ist das Wellness-Erlebnis auch im eigenen Bad und auf kleinem Raum möglich.

Whirlwanne

Whirlwanne

Die Wirkung auf die Gesundheit

Eine solche Badewanne hilft einerseits zu entspannen und Stress abzubauen. Die wohltuende Wirkung eines heißen Bades wird durch den Sprudeleffekt deutlich verstärkt. Darüber hinaus haben die Massagedüsen viele weitere positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Bei einem guten Modell sind am Kopf- und Fußende spezielle Massagedüsen integriert. Somit ist das gezielte Massieren des Rückens und Nackens möglich.

Sprudel Wellness

Am Fußende sorgt eine Reflexzonenmassage für Entspannung und kann sogar über die Aktivierung bestimmter Nervenpunkte die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützen. Nicht zuletzt straffen Massagebäder die Haut und helfen gegen Zellulitis (Orangenhaut).

Hydrosystem oder Luftsystem

Die massierende und sprudelnde Wirkung wird grundsätzlich mit zwei verschiedenen Methoden erzielt, dem Luftsystem oder dem Hydrosystem. Es gibt Produkte, die nur mit einem einzelnen System arbeiten sowie auch Kombinationswannen.

Bei Whirlwannen mit Hydrosystem wird das Wasser aus der Badewanne angesaugt und über eine Pumpe mit Druck wieder zurück in die Wanne befördert. Je nach Ausführung und Modell lässt sich der so erzeugte Massagestrahl individuell ausrichten. Nicht nur die Stärke, sondern auch das Intervall können eingestellt werden. Badewannen mit Hydrosystem erzeugen einen stärkeren Massagestrahl und weniger Luftblasen. Die Massagewirkung steht hier im Vordergrund.

Bei Modellen mit Luftsystem hingegen wird Umgebungsluft in die Badewanne eingeblasen. Die Luftdüsen sitzen auf dem Wannenboden und auch an den Seiten. Durch die Luft wird das Wasser in Bewegung gesetzt, der bekannte Sprudeleffekt entsteht. Bei Badewannen mit Luftsystem ist die Massagewirkung geringer als bei Modellen mit Hydrosystem. Hier steht der entspannende Sprudeleffekt im Vordergrund. Besonders gute Modelle bieten immer eine Kombination aus beiden Systemen an. So müssen Sie auf keine der wohltuenden Wirkungen verzichten. Je nach Bedarf können Sprudeleffekt und Massagewirkung ganz nach den individuellen Bedürfnissen gesteuert werden.

Der Einbau einer Badewanne mit Whirlpool-Effekt

Im Gegensatz zu einem echten Whirlpool lässt sich eine Whirlwanne auch im kleinen Badezimmer ohne größere Umbaumaßnahmen einbauen. Zulauf und Ablauf für das Wasser können normalerweise weiterhin genutzt werden, es ist lediglich ein zusätzlicher Stromanschluss nötig. Da die Kombination aus Strom und Wasser nicht ungefährlich ist, sollte man die Installation der Elektrik unbedingt einem Fachmann überlassen. Den Einbau der Wanne selbst hingegen können geübte Heimwerker durchaus eigenständig erledigen.

Die Dampfduschkabine – luxuriöses Wellnessvergnügen im eigenen Badezimmer

Eine Dampfduschkabine ist sozusagen die Luxusausführung der normalen Dusche. Man kann in ihr nicht nur duschen, sondern auch ein Dampfbad nehmen. Das Dampfbad hat ähnlich positive Wirkungen auf die Gesundheit wie die Sauna, ist dabei jedoch wesentlich schonender für den Kreislauf. Die Raumtemperatur beträgt in einer Dampfsauna nur zwischen 40 und 60 °C. Durch den heißen Wasserdampf schwitzt der Körper, entschlackt und kann dabei herrlich entspannen. Regelmäßige Dampfbäder sind außerdem ein wahrer Schönheitsbrunnen. Die Haut wird besser durchblutet, die Poren werden geöffnet und gereinigt. Da eine moderne Dampfduschkabine nicht mehr Platz benötigt, als eine herkömmliche Duschkabine, ist der Einbau auch in einem kleinen Badezimmer möglich.



Wie ist eine Dampfduschkabine aufgebaut?

Die Duschkabine selbst unterscheidet sich optisch nicht von anderen, modernen Kabinen aus Glas oder Acryl. Der Unterschied ist jedoch, dass sie vollständig geschlossen ist, also nicht nur Seitenwände, sondern auch ein Dach aufweist. Ein Dampfgenerator erzeugt auf Wunsch den Wasserdampf. Dieser tritt durch Düsen in die Kabine ein. Üblicherweise befinden sich die Dampfdüsen an der Rückwand. Bei modernen Modellen lassen sich alle Einstellungen über einen Touch Screen vornehmen. So können Temperatur, Dampfmenge und Zeitintervall ganz nach den eigenen Bedürfnissen gewählt werden. Selbstverständlich können Sie in einer Dampfduschkabine auch ganz normal duschen ohne die Dampffunktion zu nutzen! Dampfduschen sind in unterschiedlichen Varianten und Ausstattungen erhältlich. Die Duschwanne kann wahlweise in den Boden eingelassen werden, so dass ein ebenerdiger Zugang möglich ist. Die meisten Menschen entscheiden sich ganz sicher für ein etwas größeres Modell, in das auch eine Sitzmöglichkeit integriert werden kann.

Offenes oder geschlossenes System

Dampfduschen sind sowohl als offenes, als auch als geschlossenes System erhältlich. Bei den meisten Modellen für Privathaushalte ist der Generator an die Wasserleitung angeschlossen (offenes System). Der kondensierte Wasserdampf fließt wie das Duschwasser über den Ablauf ab. Darüber hinaus sind aber auch Duschen mit einem geschlossenen System erhältlich. In diesem Fall wird der kondensierte Wasserdampf gefiltert und immer wieder über die Dampfdüsen verteilt. Bei dieser Variante ist der Wasserverbrauch natürlich entsprechend niedriger. Für welche Variante man sich entscheidet, hängt auch von der Nutzungshäufigkeit ab. In Wellness Einrichtungen, öffentlichen Bädern und Hotels macht ein geschlossenes System ganz sicher Sinn, für Privathaushalte ist die einfache Variante möglicherweise die bessere Wahl, da hier die Wasserersparnis nicht im Verhältnis zu den höheren Anschaffungskosten steht.

Duft, Farblicht und Massage - zahlreiche Sonderausstattungen sind möglich

Zur perfekten Entspannung tragen auch zahlreiche Sonderausstattungen bei. So gibt es beispielsweise Massagedüsen an den Seitenwänden, die wirksam gegen Rücken- und Nackenverspannungen helfen können. Über Sonderdüsen kann auch abwechselnd warmes und kaltes Wasser als Wechseldusche zugeführt werden. Massagerollen zur Fußreflexzonenmassage sind bei den Luxusausführungen ebenso möglich, wie eine Duftbox, über die wohl tuende ätherische Öle zusammen mit dem Wasserdampf verströmt werden. Ebenfalls beliebt sind Dampfduschen mit Beleuchtungs- und Audiosystemen für eine Farblichttherapie oder zum Musikhören in der Dusche.